✝️Beuron➝ Irndorf➝ Höllenkreuz➝ Werenwag➝ Hausen im Tal

Hermann-Steg über die Donau
Aussichtsreiche Wanderung über Felsplateaus, durch stille Wälder und entlang der Donau mit Burgen, Aussichtspunkten und steilen Abstiegen ins Tal. Wir beginnen unsere Wanderung am Bahnhof in Beuron und erreichen schon nach wenigen Minuten den Hermann-Steg, der die Donau auf schmale und elegante Weise überspannt. Unter uns zieht das Wasser ruhig durch das Tal, während sich ringsum die steilen Felswände des oberen Donautals erheben. Nach der Überquerung des Stegs fällt unser Blick auf den markanten Petersfelsen, der wie ein steinerner Wächter über dem Tal thront und durch eine Infotafel näher beschrieben wird. Anschließend wandern wir am Sonnenhaus vorbei, überqueren die L277 und steigen direkt durch den dichten Wald hinauf in Richtung Irndorf.Irndorf
Wir erreichen Irndorf an der Friedhofskirche und wandern weiter in Richtung der Kirche St. Peter. Irndorf gilt als staatlich anerkannter Erholungsort auf der Hochfläche der Schwäbischen Alb und ist besonders für seine beeindruckenden Aussichtspunkte rund um das Donautal bekannt. Die Pfarrkirche St. Peter prägt mit ihrem markanten Turm das Ortsbild und erinnert zugleich an die lange Geschichte des Dorfes. Rund um den Ort wechseln sich offene Wiesenflächen, Wacholderheiden und kleine Waldstücke ab, wodurch die Landschaft besonders ursprünglich wirktHöllenkreuz bei Irndorf
Wir verlassen Irndorf über die Eichfelsenstraße, passieren den Wanderparkplatz und erreichen schließlich das Höllenkreuz, das am Rand der Hochfläche oberhalb des Donautals steht. Seinen ungewöhnlichen Namen verdankt das Kreuz der Flurbezeichnung "Hölle", auf deren Gemarkung es errichtet wurde. Direkt am Waldrand gelegen, wirkt der Ort still und beinahe abgelegen. Bei genauerem Hinsehen fallen besonders die weit geöffneten Augen der Christusfigur auf, die dem Kreuz einen eindringlichen Ausdruck verleihen. Von hier aus öffnen sich erste Blicke auf die steilen Felsabbrüche des Donautals. Wir biegen am Kreuz nach rechts ab, folgen den offenen Felskanten und steigen anschließend durch dichten Wald hinab ins wildromantische Finstertal.Auf dem Korbfelsen
Im unteren Finstertal angekommen, geht es wieder bergauf in Richtung Schloss Werenwag. Zunächst folgen wir einem breiten Forstweg, bis uns ein Wegweiser auf einen schmalen und deutlich steileren Pfad zum Korbfelsen lenkt. Der Anstieg führt durch dichten Wald, während sich zwischen den Bäumen immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die Donau und die umliegenden Kalkfelsen öffnen. Oben angekommen stehen wir direkt auf dem markanten Aussichtsfelsen mit seiner kleinen Ruhebank, die zu einer kurzen Pause über dem Tal einlädt. Die erhöhte Lage vermittelt ein eindrucksvolles Gefühl von Weite und macht diesen Abschnitt zu einem der landschaftlichen Höhepunkte der Wanderung.Der Echofelsen
Weiter geht es durch lichte Waldstücke und über felsige Pfade, vorbei an Schloss Werenwag, das sich in Privatbesitz befindet und daher nicht zugänglich ist, bis wir den Echofelsen erreichen. Ein Hinweisschild mit der Aufschrift "Echofelsen" führt uns auf einen schmalen Waldpfad, der uns direkt an den Fuß der steilen Felskulisse bringt. Über einige mit Geländer gesicherte Treppenstufen steigen wir hinauf zur imposanten Felswand, die nahezu senkrecht über dem Tal aufragt. Oben erwartet uns eine rustikale Eichenbank, von der aus wir das Panorama in aller Ruhe auf uns wirken lassen können. Der Blick hinüber zum Schloss Werenwag macht diesen Aussichtspunkt zu einem besonders beliebten Ziel für Wanderer und Naturfreunde.Schloss Werenwag
Einen Satz zum Schloss ergänzend: Schloss Werenwag ist eine mittelalterliche Höhenburg, die hoch über dem Donautal auf einem markanten Kalkfelsen thront und seit Jahrhunderten in Privatbesitz ist. Bereits aus der Entfernung wirkt die historische Anlage wie eine natürliche Verlängerung des Felsens. Unser Weg führt uns vom Echofelsen zurück zum Hauptweg. Von hier aus steigen wir langsam Richtung Hausen im Tal ab, wo wir am Bahnhof die abwechslungsreiche Tour entspannt ausklingen lassen.Diese Tour wurde am 15.05.2026 von einer realen Person erwandert, fotografiert und beschrieben. Die GPS-Daten der Fotos wurden vor Ort erfasst und dienten zur exakten Rekonstruktion der Route.
Tourensteckbrief
- ⛰️Anspruchsvoller Berg-Streckenweg
- 🪧Beschilderung durchgehend vorhanden
- 🧳Touristspot:⭐⭐⭐
- 📏Länge: 10.25 km
- ⌚Wanderzeit: 2h 45min
- 🚶Geschwindigkeit: 3.73 km/h
- ↗️Bergauf: 422 m (ca)
- ↘️Bergab: 424 m (ca)
- ⬆️Höchster Punkt: 829 m
- ⬇️Tiefster Punkt: 608 m
- 🗺️Land: Deutschland
- 🌍Region: Oberes Donautal
- 👀Aufrufe: 20
- 📥
Entspannt wandern → mit Deutschlandticket erreichbar
📅🚄Zur BahnauskunftBeuron liegt an der Donaubahn die Ulm mit Villingen-Schwennigen verbindet. Züge verkehren im Stundentakt in beide Richtungen und halten immer in Beuron. Um vom Bahnhof Hausen im Tal zurück nach Beuron zu gelangen, können wir je nach Uhrzeit entweder mit dem Zug oder mit dem Bus der Linie 450 fahren, der Sigmaringen mit Beuron verbindet.
Mit dem Auto erreichen wir die Region über die A81 (Ausfahrt Tuttlingen). Von dort aus geht es weiter über die Landstraßen L277 oder L440 in Richtung Donautal.
GPS-Wanderkarte ON+Offline
Interaktive Karte mit allen Wanderwegen, Sehenswürdigkeiten und wichtigen Standorten der Region. Die Karte ist zoombar, verschiebbar und enthält Marker mit weiteren Informationen zu den einzelnen Orten. Zudem kann sie mit dem GPS des Handys verbunden werden, um in Echtzeit anzuzeigen, an welcher Stelle des Wanderwegs man sich gerade befindet. Dies funktioniert auch Offline, wenn sich die Karte noch im Browsercache befindet.
Höhenprofil der Wanderung
Das interaktive Diagramm zeigt die Höhenmeter entlang des Wanderwegs. Durch Verschieben des blauen Pfeils wird die zugehörige Höhenlage auf der Karte über einen roten Pfeil angezeigt.




