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Auf dem Teufelslochfelsen
Wanderung durch das obere Donautal mit Felsen, Höhlen, Burgruinen und einem romantischen Landschaftspark entlang aussichtsreicher Naturpfade.Wir starten unsere Wanderung an der Bushaltestelle Gutenstein Abzweig und folgen zunächst dem Wegweiser hinauf zum Teufelslochfelsen. Der Anstieg ist moderat, führt durch schattigen Wald und gewinnt stetig an Höhe. Nach etwa 800 Metern erreichen wir den Teufelslochfelsen, der weit über dem Tal aufragt. Seinen Namen verdankt der Felsen den beiden Höhlen, die sich im Felsmassiv verbergen und seit Jahrhunderten die Fantasie der Menschen anregen. Eine der Höhlen ist als Tropfsteinhöhle ausgebildet, während archäologische Funde belegen, dass dieser Ort bereits in vorgeschichtlicher Zeit von Menschen aufgesucht wurde.
Teufelslochhöhlen
Um in die Nähe der beiden Teufelslochhöhlen zu gelangen, steigen wir über einen unbeschilderten, schmalen Serpentinenpfad steil ins Tal hinab. Der Weg schlängelt sich durch den Hangwald und verlangt auf den steileren Passagen etwas Aufmerksamkeit. Nach mehreren Kehren wird schließlich der Eingang einer der Höhlen zwischen den Kalkfelsen sichtbar. Die Höhlen selbst sind nicht zugänglich. Bereits vor den Felsöffnungen wird deutlich, dass kein offizieller Weg zu den Eingängen führt. Dadurch bleiben die Höhlen weitgehend unberührt und verleihen diesem Abschnitt eine geheimnisvolle Atmosphäre. Der Abstieg zählt zu den abenteuerlichsten Passagen der Wanderung und bietet einen spannenden Einblick in die wilde Felslandschaft des Donautals.Ruine Dietfurt
Unser Weg führt anschließend weiter zur Ruine Dietfurt, die auf einem bewaldeten Höhenzug oberhalb der Donau liegt. Der gut erhaltene Burgturm verdeutlicht die einstige Burganlage und lässt ihre frühere Bedeutung noch gut erkennen. Das Betreten des Burgareals, das sich im Besitz der Bergwachtsbereitschaft Sigmaringen befindet, ist grundsätzlich nicht erlaubt. Besichtigungen sind nur eingeschränkt und nach vorheriger Anmeldung im Bergwachthaus bei der Ruine sowie ausschließlich auf eigene Gefahr möglich. Dadurch bleibt der historische Ort weitgehend geschützt und bewahrt seinen ursprünglichen Charakter in der abgeschiedenen Waldlandschaft.Aussichtspunkt Känzele
Nach dem Aufstieg durch den Wald in Richtung Inzigkofen erreichen wir den Aussichtspunkt Känzele. Über dem Donautal gelegen eröffnet sich hier ein weiter Blick auf den Fluss, die Felsen und die Parklandschaft. Die Aussicht wirkt beinahe wie ein natürliches Panoramafenster in die Landschaft des oberen Donautals. Die Kombination aus steilen Felswänden, dichter Vegetation und der tief unten verlaufenden Donau macht diesen Ort besonders eindrucksvoll.Teufelsbrücke
Von dort gelangen wir zur berühmten Teufelsbrücke im Fürstlichen Park Inzigkofen. Die steinerne Brücke spannt sich spektakulär über eine tiefe Felsspalte und zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Parks. Beim Überqueren eröffnet sich ein faszinierender Blick in die darunterliegende Schlucht. Die außergewöhnliche Bauweise und die Einbettung in die Felsenlandschaft verleihen diesem Ort eine fast märchenhafte Stimmung.Fürstlicher Park Inzigkofen
Geschwungene Wege, alte Bäume, Felsformationen und versteckte Aussichtspunkte prägen die weitläufige Anlage. Der Landschaftspark wurde im 19. Jahrhundert im Stil der Romantik gestaltet und verbindet naturnahe Bereiche der Donau-Schleife mit künstlich angelegten Wegen, Brücken und Aussichtspunkten. Immer wieder wechseln sich offene Bereiche mit schattigen Waldpassagen ab, wodurch die Wanderung bis zum Ende abwechslungsreich bleibt.Wir verlassen den Fürstlichen Park beim Parkplatz an der L277 und folgen anschließend dem Weg entlang der Straße in Richtung Laiz. In Laiz erreichen wir schließlich die Bushaltestelle, an der wir unsere Rückfahrt antreten und die abwechslungsreiche Wanderung zwischen Felsen, Geschichte und Natur eindrucksvoll ausklingen lassen.
Diese Tour wurde am 06.06.2026 von einer realen Person erwandert, fotografiert und beschrieben. Die GPS-Daten der Fotos wurden vor Ort erfasst und dienten zur exakten Rekonstruktion der Route.
Tourensteckbrief
- ⛰️Schwerer Berg-Streckenweg
- 🪧teilweise Beschilderung
- 🧳Touristspot:⭐⭐⭐⭐
- 📏Länge: 8.89 km
- ⌚Wanderzeit: 2h 17min
- 🚶Geschwindigkeit: 3.89 km/h
- ↗️Bergauf: 305 m (ca)
- ↘️Bergab: 334 m (ca)
- ⬆️Höchster Punkt: 735 m
- ⬇️Tiefster Punkt: 573 m
- 🗺️Land: Deutschland
- 🌍Region: Oberes Donautal
- 👀Aufrufe: 28
- 📥
Entspannt wandern → mit Deutschlandticket erreichbar
📅🚄Zur BahnauskunftDie Bahnlinie RB55 verbindet Donaueschingen mit Sigmaringen im Stundentakt. Zwischen Sigmaringen und Beuron verkehrt zusätzlich die Buslinie 450, die unter anderem am Gutenstein Abzweig sowie an der Haltestelle Landesbank Laiz hält und damit eine gute Anbindung für diese Donautalwanderung bietet.
GPS-Wanderkarte ON+Offline
Interaktive Karte mit allen Wanderwegen, Sehenswürdigkeiten und wichtigen Standorten der Region. Die Karte ist zoombar, verschiebbar und enthält Marker mit weiteren Informationen zu den einzelnen Orten. Zudem kann sie mit dem GPS des Handys verbunden werden, um in Echtzeit anzuzeigen, an welcher Stelle des Wanderwegs man sich gerade befindet. Dies funktioniert auch Offline, wenn sich die Karte noch im Browsercache befindet.
Höhenprofil der Wanderung
Das interaktive Diagramm zeigt die Höhenmeter entlang des Wanderwegs. Durch Verschieben des blauen Pfeils wird die zugehörige Höhenlage auf der Karte über einen roten Pfeil angezeigt.




