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🚂Blumberg➝ Epfenhofen➝ Fützen➝ Grimmelshausen

Bildtitel: Biesenbachviadukt bei Epfenhofen

Biesenbachviadukt

Sauschwänzlebahn, tiefe Schluchten und weite Ausblicke: Eine Tour mit Bahnromantik, Naturerlebnis und steilem Aufstieg zur Ottilienhöhe.
Wir verlassen Blumberg in Richtung Fützen, passieren die Schinkenfabrik und überqueren die Waldshuter Straße. Anschließend wandern wir rechts bergab in Richtung Epfenhofen und nähern uns dem Biesenbachviadukt. Das stählerne Viadukt überspannt das Tal des Biesenbachs und beeindruckt durch seine mächtige Konstruktion. Unser Weg führt zunächst am Viadukt vorbei und anschließend unter dem Bauwerk hindurch. Hier wird bereits die ungewöhnliche Linienführung der Wutachtalbahn deutlich: Anstatt die Höhenunterschiede auf direktem Weg zu überwinden, folgt die Strecke weit ausholenden Bögen durch die Landschaft.

Bildtitel: Bahnbetriebswerk Fützen

Bahnbetriebswerk Fützen

Von Epfenhofen wandern wir weiter in Richtung Fützen und erreichen das historische Bahnbetriebswerk der Sauschwänzlebahn. Zwischen Gleisen und Lokschuppen lässt sich noch heute erahnen, welche Bedeutung die Strecke einst für die Region hatte. Auch heute gehört das Bekohlen der Dampflokomotive zu den besonderen Eindrücken, die wir hier erleben können. Neben dem Bahngelände erstrecken sich Wiesen und bewaldete Hänge - so verbindet dieser Abschnitt unserer Wanderung Eisenbahngeschichte mit der abwechslungsreichen Landschaft rund um Fützen.

Bildtitel: Wutachtalbrücke der Wutachtalbahn

Wutachtalbrücke

Von Fützen wandern wir weiter in Richtung Grimmelshofen und treffen dabei erstmals auf die Wutach. Wir überqueren den Fluss und folgen dem Weg in Richtung Haltestelle Lausheim-Blumegg, bis wir die Wutachtalbrücke der historischen Wutachtalbahn erreichen. Unmittelbar vor der Brücke verschwindet die Bahnstrecke im 1.205 Meter langen Weiler-Kehrtunnel. Im Inneren beschreibt die Trasse eine nahezu vollständige Kehre, bevor sie auf der Wutachbrücke den Fluss überquert. Die Brücke ist zugleich die einzige Stelle der gesamten Wutachtalbahn, an der die Strecke die Wutach überquert. Für uns beginnt hier der besonders eindrucksvolle Abschnitt an den Wutachflühen, wo Wald, Felsen, Fluss und die historische Bahntrasse auf engem Raum zusammentreffen.

Bildtitel: Wächter der Wutachflühen

Wächter der Wutachflühen

Nun wird unser Weg ursprünglicher. Wir erreichen die Wutachflühen und wandern auf schmalen Pfaden zwischen Felsen, Wurzeln und dichtem Wald, während die Wutach tief unterhalb des Weges durch das Tal fließt. Inmitten dieser wilden Umgebung stoßen wir auf den Wächter der Wutachflühen. Die knapp einen Meter große Tiergestalt wurde direkt aus einem Stein herausgearbeitet. Ihre Form lässt wohl eher an ein Fabelwesen als an einen Löwen denken. Ein Bildhauer, der einst als Gastarbeiter in Blumberg lebte, soll die Skulptur für eine Frau geschaffen haben, die oft durch die Flühen wanderte. Sicher belegt ist diese Geschichte nicht, doch die geheimnisvolle Figur ist heute untrennbar mit dem Wanderweg verbunden.

Bildtitel: gesicherter Aussichtspunkt in den Wutachflühen

Aussichtspunkt Wutachflühen

Wir setzen unseren Weg durch die Wutachflühen fort und erreichen zwei gesicherte Aussichtspunkte oberhalb der Schlucht. Hier lohnt es sich, den Wanderrhythmus für einen Moment zu unterbrechen. Zwischen den Bäumen öffnet sich der Blick in die Tiefe und auf die gegenüberliegenden Hänge der Wutachschlucht. Die Wutachflühen gehören zu den eindrucksvollsten Naturabschnitten unserer Wanderung.

Bildtitel: Buchberg bei Blumberg

Aufstieg zur Ottilienhöhe

Nach dem Erlebnis der Wutachflühen verlassen wir die Schlucht und beginnen unseren Aufstieg zur Ottilienhöhe. Jetzt startet der sportliche Teil unserer Wanderung, denn der Weg führt über steile, stellenweise sehr steile Anstiege aus dem Tal heraus. Wir gewinnen rasch an Höhe und lassen die engen Felswände hinter uns. Auf der Ottilienhöhe angekommen, haben wir die Anstrengung des Aufstiegs hinter uns und können die Aussicht genießen. Bei guter Sicht eröffnet sich ein weitreichendes Panorama über die Landschaft. Hier können wir die bisherige Strecke noch einmal nachverfolgen: Epfenhofen, die Viadukte, Fützen und die Wutachflühen. Von der Ottilienhöhe wandern wir anschließend zurück nach Blumberg, wo unsere Tour endet.

Diese Tour wurde am 25.09.2026 von einer realen Person erwandert, fotografiert und beschrieben. Die GPS-Daten der Fotos wurden vor Ort erfasst und dienten zur exakten Rekonstruktion der Route.

Tourensteckbrief

Entspannt wandern → mit Deutschlandticket erreichbar

📅🚄Zur Bahnauskunft

Von Donaueschingen erreichen wir Blumberg mit den Buslinien 900 und 910, die im Stundentakt verkehren.

Donaueschingen ist über den Ringzug gut an das regionale Bahnnetz angebunden. Die Züge verkehren stündlich und verbinden die Stadt unter anderem mit Tuttlingen, Rottweil und Villingen-Schwenningen.

GPS-Wanderkarte

Interaktive Karte mit allen Wanderwegen, Sehenswürdigkeiten und wichtigen Standorten der Region. Die Karte ist zoombar, verschiebbar und enthält Marker mit weiteren Informationen zu den einzelnen Orten. Zudem kann sie mit dem GPS des Handys verbunden werden, um in Echtzeit anzuzeigen, an welcher Stelle des Wanderwegs man sich gerade befindet. Dies funktioniert auch Offline, wenn sich die Karte noch im Browsercache befindet.

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Höhenprofil der Wanderung

Das interaktive Diagramm zeigt die Höhenmeter entlang des Wanderwegs. Durch Verschieben des blauen Pfeils wird die zugehörige Höhenlage auf der Karte über einen roten Pfeil angezeigt.

🎥 Rundwanderung entlang der Sauschwänzlebahn

Historische Viadukte, tiefe Schluchten und weite Ausblicke: Eine abwechslungsreiche Tour mit Bahnromantik, Naturerlebnis und steilem Aufstieg zur Ottilienhöhe.